DEG Magazin Saison 2022/23 Ausgabe 3

SAISON 2022/23 | AUSGABE 3 ERLEBNIS DEG DEG-EISHOCKEY.DE

3 Liebe Fans, Freunde und Förderer der DEG, um es klar und deutlich zu sagen: Auch wir sind mit dem derzeitigen Auftreten der Mannschaft nicht zufrieden. So wie zuletzt gegen Augsburg und Nürnberg dürfen wir uns vor heimischem Publikum nicht präsentieren. Das sehe ich als Geschäftsführer und das sehen wir als Gesellschafter so und haben das dem gesamten sportlichen Bereich auch eindeutig widergespiegelt. Dennoch gehört zur Gesamtbetrachtung auch dazu, dass wir die Ausfälle von Kyle Cumiskey und Brendan O’Donnell nicht vergessen dürfen. Dass auf und neben dem Eis zwei absolute Schlüsselspieler und Top 5-Profis so viele Monate ausfallen, ist kaum zu verkraften. Das merkt man dem Team an. Spieler dieser Güteklasse lassen sich auch nicht einfach nachverpflichten. Wer über solche Qualitäten verfügt, steht irgendwo unter Vertrag. Diese Erfahrung machen andere Teams der PENNY DEL derzeit ja auch. Es ehrt Trainerstab und Sportliche Leitung, dass sie diesen Umstand und auch die Ausfälle von Victor Svensson und vieler anderer nicht als Entschuldigung anführen, ganz außer Acht lassen dürfen wir sie aber nicht. Dennoch ist das Team nun gefordert: Dass unsere Jungs Eishockey spielen können, haben sie oft genug bewiesen. Jetzt müssen die Köpfe frei werden und Mechanismen wieder greifen. Unsere Saisonziele sind noch problemlos zu erreichen. Ich bin von dieser Mannschaft nach wie vor absolut überzeugt und habe weiterhin großes Vertrauen! Zum Schluss noch ein wichtiger Gruß, den wir beim Blick auf die sportliche Lage nicht vergessen dürfen: Ich wünsche allen Fans, Spielern, Gesellschaftern, Partnern, Mitarbeitern und Freunden der DEG eine friedliche und fröhliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2023. Möge es weltweit besser werden als 2022. Das wünsche ich uns allen Ihr und Euer Harald Wirtz Geschäftsführer und Gesellschafter DEG Eishockey GmbH Hey Ihr Rot-Gelben! “Wenn Du in den Magenta Top Ten auftauchst, hast Du etwas falsch gemacht”. Mit Überschriften ist das ja so eine Sache. Es gibt oft so eine große Auswahl! Obiger Perlen-Satz stammt übrigens von unserem Torhüter Henrik Haukeland und machte am Ende bei seiner interessanten Interview-Story das Headline-Rennen. Dabei hatte er so viele schöne Dinge gesagt, die es ebenfalls verdient gehabt hätten: “Stell Dir das Torwartspiel wie eine Autofahrt vor” und “Wir Norweger sind stolz auf unsere Milch!” waren so welche, “Ich liebe den Druck der Ungewissheit” auch. Auch und an anderer Stelle lesenswert: “Iserlohn war für mich irgendwie nicht existent” oder “Da können die Sportarten viel voneinander lernen” (Fortuna-Trainer Daniel Thioune, ab Seite 38), “Dieser Spirit hat uns durch die Saison getragen” und “Ich habe in Krefeld viel gelernt” (Marian Bazany, Seite 46) und “Bis ich 18 war, sah ich aus wie 12” (Alex Blank, Seite 52). Es gibt so viele schöne Sätze! Außerdem empfehlen wir Euch das um Geduld und Verständnis bittende Vorwort von Geschäftsführer HaraldWirtz (direkt hier neben), Einblicke in die neue Fankurve und ihre Helfer (Seite 21), die Infos des Fanprojektes (Seite 18), den “Hane Blitz” mit Hendrik (Seite 24), das kurzweilige Spielchen “Ist es ein Serienkiller oder ein Spieler der Krefeld Pinguine” auf Seite 54 oder das meilensteinige Nasenrätsel auf Seite 56. Die DEG-Welt ist eben groß und wild. Und Spiele werden wir auch wieder gewinnen. Das versprechen wir Euch. Zu den wuseligen Dezember-Wochen wünschen wir Euch all das, was man sich an diesen Stellen eben so wünscht. Und das doppelt und garniert mit vielen Punkten. Wir lesen uns wieder am 6. Januar! Die DEG: Ihr und wir. Eure Redaktion Hallo liebe Fans! Seit mehr als zehn Heimspielen ist die neue Stehplatztribüne in der West unser neues „Zuhause im Zuhause“. Nach der ganzen Skepsis, die nicht wenige Fans nach Bekanntgabe des Umzugs in der letzten Saison äußerten, hat die Arbeitsgruppe Westkurve über den Sommer hinweg einige Hebel in Bewegung gesetzt, damit der Umzug für Euch so angenehm wie möglich vonstatten gehen konnte. In der Sommerpause hat die AG gemeinsam mit dem Club, D.LIVE, CROSSACTIVE und weiteren Partnern (besten Dank an dieser Stelle für Eure großartige Unterstützung!) einige gestalterische Projekte bereits erfolgreich umsetzen können. Neben des folierten Oberlichtes im Eingangsbereich zum Umlauf der Westkurve, den folierten Stehtischen mit den teilweise historisch anmutenden DEG-Logos in Bierdeckel-Optik oder das „Büdchen inner West“ fiel natürlich eines ganz prägnant ins Auge: Die rote Betonwand im Tribünenbereich. Hierzu gibt es übrigens auf Seite 21 noch weitere Infos. Gestalterisch wird sich aber mittelfristig noch mehr tun, denn die AG und CROSSACTIVE haben gemeinsam noch so einiges in Planung. Hierzu informieren wir euch, wie gewohnt, über unsere Social-Media-Kanäle oder in persönlichen Gesprächen. Die AG diskutiert bei ihren regelmäßigen Treffen auch über die Stimmungsthematik und Möglichkeiten, das „WIR-Gefühl“ zu fördern. Im Rahmen dieser Diskussionen hat die AG bereits ein erstes, positives Fazit ziehen können: Die Stimmung ist bisher besser, als gedacht. Aber es ist durchaus noch Luft nach oben! Also lasst uns hieran anknüpfen und unsere Mannschaft nach vorne peitschen! Die Jungs finden die neue Kurve übrigens auch klasse! Mit rot-gelben Grüßen Eure Fanbeauftragten BEGRÜSSUNG

31 DEG Rätsel 33 Team Vierbeiner 36 Das besondere Interview: Daniel Thioune 40 Schuss des Tages 42 Was macht eigentlich... Marian Bazany 48 Fragengewitter Alex Blank 52 Lattenknaller 54 Spielplan/Impressum 3 Begrüßung 5 Inhalt 6 Schlagschüsse 8 Schnelle Konter 12 Interview Henrik Haukeland 18 Fanprojekt 21 Die neue Fankurve 24 Hane Blitz 26 PR-Irrsinn INHALT

6 Synchron Blau. Synchron Pink. Die Derbyniederlage stinkt auch nach fünf Wochen noch. Das Edersche Geheimrezept seiner Nasenzäpfchen harpert ein bisschen. Alec McCrea tanzt mit den Wild Wings Schwanensee. Justus Böttner ist scharf. SCHLAGSCHÜSSE

7 Welch seltsames Kölner Ritual mag das sein?! 3 zu 3. 3 zu 4. Henrik Haukeland testet die Männergesundheit von Patrick Reimer. Eismann macht glücklich (oder?). SCHLAGSCHÜSSE

Prominente Besucher! Der PSD BANK DOME wird oft und gerne von Düsseldorfer Institutionen besucht. In den vergangenen Wochen waren beispielsweise bei DEG-Spielen zu Gast: Das komplette Team von Fortuna Düsseldorf und 100 Gäste der Unternehmervereinigung Destination Düsseldorf. 8 FRÖHLICHES ADVENTSSINGEN BEI DER DEG! FÜR ALLE, DIE DEN TRADITIONELLEN TEXT VERGESSEN HABEN, HIER DIE AUFFRISCHUNG! KLING, GLÖCKCHEN KLINGELINGELING KLING, GLÖCKCHEN KLING, DEG WIRD MEISTER, RIESSERSEE WIRD ZWEITER, DEG WIRD SIEGER, ALLE JAHRE WIEDER! KLING, GLÖCKCHEN KLINGELINGELING KLING, GLÖCKCHEN KLING! (MELODIE DES WEIHNACHTSLIEDES „KLING, GLÖCKCHEN“) SCHNELLE KONTER

TICKET-PAKET HIER ERHÄLTLICH: BREMERHAVEN • STRAUBING • BERLIN BREMERHAVEN • STRAUBING • BERLIN • BIETIGHEIM • KÖLN • 3 Tickets für DEG-Heimspiele sichern und 20% sparen* • Kategorien: 2–7, ausgenommen VIP-Bereiche • 5 Tickets für DEG-Heimspiele sichern und 30% sparen* • Kategorien: 2–7, ausgenommen VIP-Bereiche BIS ZU 30% SPAREN DEG-EISHOCKEY.DE ERLEBNIS DEG 20.01.2023 30.12.2022 15.01.2023 04.01.2023 06.01.2023 ZWEI PAKETE, DIE KEINE WÜNSCHE OFFEN LASSEN! CHRISTMAS SPECIAL ONLINE: DEGTICKETS.DE TICKET-HOTLINE: 01806-570040** ABENDKASSE: PSD BANK DOME Änderungen und Irrtümer vorbehalten. * Siehe aufgeführte Spiele ** 0,20 EUR/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 EUR/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz

Daniel Kreutzer, Niki Mondt und Tino Boos in der Hall of Fame! ImRahmen des Deutschland Cups in Krefeld wurden in einer feierlichen Zeremonie einige Legenden des hiesigen Eishockeys in die deutsche Eishockey Hall of Fame aufgenommen. Darunter waren die DEG-Größen Daniel Kreutzer, Niki Mondt und Tino Boos. Herzlichen Glückwunsch! Ausgerichtet wurde das Fest vom Eishockeymuseum & Hall of Fame Deutschland. Die Präsentationen unserer Jungs wurden unterstützt durch die DEG-Gesellschafter Daniel Völkel, Stephan Hoberg und Harald Wirtz. DEG-Fanradio: Mitmachen beim Mitfiebern! 1935 Radio – Das DEG Fanradio: Wer diesen vielleicht etwas sperrig wirkenden Namen noch nicht kennt, hat auf jeden Fall etwas verpasst. Denn die ehrenamtlichen Radiomacher*innen bieten euch DEG-Fans praktisch alles, was das Eishockey-Herz begehrt. So könnt Ihr zum Beispiel auf der Radio-Website (deg-fanradio.com) und in den Apps für iOS und Android bei sämtlichen DEG-Spielen (inklusive Vorbereitung) die LiveÜbertragung verfolgen, den Ticker lesen und Push-Nachrichten zu den wichtigsten Spieleereignissen (Tore, Strafen etc.) empfangen. Außerdem ermöglicht es ein cleveres Feature, den Radio-Ton mit den Bildern der Magenta-Übertragungen zu synchronisieren. Noch dazu könnt ihr oder tief in die Statistiken von RoDi-DB, der deutschen Eishockey-Datenbank, eintauchen. Klingt interessant, ach was: richtig cool, oder? „Jedem der so denkt, kann ich nur ans Herz legen: Melde dich bei uns und mach einfach mit“, sagt Simon, seit Beginn der aktuellen Saison neu im Team und damit quasi das „Nesthäkchen“. „Die Gruppe hat mich super herzlich aufgenommen, die ‚alten Hasen‘ unterstützen mich mit Rat und Tat, sodass ich mich hinter dem Mikro sofort wohlgefühlt habe.“ Übrigens: Geld verdienen könnt Ihr beim 1935 Radio nicht – aber dank der breiten Sponsoren- und Unterstützerbasis des Vereins kommen die Kommentatoren absolut kostenlos zum jeweiligen Spiel, auch und vor allemauswärts.Wenn du alsomächtig Bock auf die DEG hast, den coolsten Sport derWelt auch außerhalb des rot-gelben Universums ein wenig verfolgst und gern mit ähnlich Hockey-Verrückten Zeit verbringst, dann melde dich doch einfach unter mitmachen@deg-fanradio.com. 10 Er ist wieder da. Exakt ein Jahr und einen Tag nach seiner ersten Verpflichtung 2021 hat der US-Amerikaner Paul Bittner seinen zweiten Vertrag bei der DEG unterschrieben. Statt der 77 wie im vergangenen Jahr hat er nun die 57, trug bei seinem ersten Einsatz aber die 27. Seltsam? Aber so ist es geschehen. So oder so: Wir brauchen seine Energie. Welcome back, Paul! Willkommen zurück, Paul! SCHNELLE KONTER

12 “WENN DU IN DEN TOP TEN AUFTAUCHST, HAST DU ETWAS FALSCH GEMACHT!” „Meine Lieblingsparade ist die, die völlig unspektakulär aussieht“ Henrik Haukeland ist einer der wenigen echten Stars bei der Düsseldorfer EG. Der Norweger kam mit der Auszeichnung “Beste Fangquote” und “niedrigster Gegentorschnitt” in der DEL-Saison 2021/22 aus München an den Rhein. Wir trafen ihn vor dem Augsburg/Berlin-Wochenende und wurden von einigen markanten Sätzen überrascht. Denn unser Goalie ist ein Mann der klaren Meinung. Hallo Henrik, danke, dass Du Dir Zeit für uns nimmst. Du bist jetzt mehr als fünf Monate in Düsseldorf. Ganz allgemein: Wie fällt Deine bisherige Bilanz aus? Henrik Haukeland: Sehr gut bis jetzt. Diese Stadt ist schön, nicht zu klein, nicht zu groß. Du hast und bekommst alles, was Du brauchst. Sportlich sind wir gut gestartet, hatten danach aber ein paar Schwierigkeiten und schlechtere Spiele. Wir müssen uns in vielen Berreichen deutlich verbessern und uns steigern. Leider gibt es auch Probleme mit einigen schweren Verletzungen. Kyle Cumiskey, Brendan O’Donnell, Victor Svensson, Bernhard Ebner, Jakub Borzecki und andere sind ausgefallen, teilweise sind sie sogar bis Saisonende nicht dabei. Das verstellt ein bisschen den Blick. Es könnte insgesamt besser, es könnte aber auch schlechter sein. Alles in allem bin ich ganz zufrieden. Kommen wir später darauf zurück. Beginnen wir zunächst mit den Anfängen Deiner Karriere. Wie und wo bist Du zum Eishockey gekommen? Als Norweger wären Biathlon, Langlauf oder Skispringen doch naherliegender gewesen... Skispringen ist für mich der angstmachendste Sport überhaupt. Zum Eishockey hat mich mein Vater gebracht. Da war ich so sechs Jahre alt. Mein bester Freund hat auch gespielt, also bin ich dabei geblieben. Eigentlich ist das mit meinem Vater erstaunlich, denn er hat selber nie aktiv Eishockey oder einen anderen Sport betrieben. Meine vier Jahre jüngere Schwester Hanna wurde übrigens Handballerin. Sie hat aber gerade ihre Karriere beendet und studiert Medizin. Ist sie stolz auf Dich? Ja. Und ich auf sie auch. Wir mögen uns sehr. Leider konnte sie mich hier in Düsseldorf noch nicht besuchen. Du bist dann als Jugendlicher früh nach Schweden gewechselt. Ja, da war ich 15. Der Verein, IF Björklöven, war weit im Norden, also bin ich dorthin gezogen. Ich habe zwei Jahre dort gespielt und gelebt. Für meine Eltern war das natürlich hart, aber ich war bereit für diesen Schritt, also haben sie mich unterstützt. Man hat sich dort aber auch gut um die jungen Spieler gekümmert. Essen, Schulsystem und andere Dinge, das hat meine Eltern beruhigt. Nach diesen zwei Jahren bin ich zu meinem Heimatclub HENRIK HAUKELAND

13 Stjernen Hockey nach Norwegen zurück, später ging es dann wieder nach Schweden, wo ich zweimal in die erste Liga aufgestiegen bin. Du hast später in Finnland für einen Verein namens KooKoo gespielt. Das klingt wie ein lustiges Brettspiel mit Hüpftieren. Ja, das mag so sein. Das ist aber der Spitzname des Teams, das komplett übrigens “Kouvolan Edustuskiekko” heißt. Dann doch lieber KooKoo, oder? Nach diesen Stationen in Norwegen, Schweden und Finnland war München der erste Club außerhalb Skandinaviens. Wie war die Umstellung für Dich? Für mich zunächst sehr groß. Ich hatte bis dahin bei allen Stationen nur für Clubs in kleinen Städten gespielt. Die hatten maximal 150.000 Einwohner, alles war überschaubar. Dann kam ich nach München und dort waren es plötzlich 1,5 Millionen Menschen auf engem Raum. Das sind schon eine Menge Leute. Zunächst habe ich das nicht so gemocht, mich dann aber daran gewöhnt und das immer mehr schätzen gelernt. Würdest Du Dich generell eher als Großstadt-, Kleinstadt- oder Landmenschen beschreiben? Ich war viele Jahre eher ein Kleinstadtmensch. Aber jetzt in Düsseldorf oder vorher in München finde ich es super, die Möglichkeiten einer großen Stadt nutzen zu können. Alles, was Du brauchst und was Du machen möchtest, kannst Du machen. An jedem Tag der Woche. In meiner Heimatstadt leben nur 15.000 Menschen, da ist Vieles nicht möglich. Deshalb mag ich die Rahmenbedingungen einer Großstadt mittlerweile sehr. Ich würde mich also jetzt durchaus als Großstadtmenschen bezeichnen. Welch Hobbys hast Du außerhalb des Eishockeys? Ich spiele allgemein gerne Ballspiele. PaddelTennis, echtes Tennis und Golf beispielsweise. Paddel-Tennis haben wir hier in Düsseldorf mit dem Team schon zweimal gespielt. Da gibt es eine Halle in Rath. Und bevor Ihr fragt: Gogulla ist dabei nicht der beste Spieler von uns. Eher Victor Svensson. Irgendwie können alle Schweden gut Paddel-Tennis. Was ist eigentlich mit dem legendären Tischtennis-Duell Haukeland gegen Gogulla? Gibt es etwas Neues? Neulich hat Philip mich sogar mal geschlagen. Jetzt hat er anscheinend Angst vor mir, denn er geht mir für die Revanche aus demWeg Wie kam dann im Frühjahr 2022 der Kontakt zur DEG zustande? Niki Mondt hat sich im Februar 2022 das erste Mal gemeldet. Ich habe mir aber zunächst alles offengehalten, weil ich mich immer gerne erst spät festlege. Generell mag ich Entscheidungen über meine Zukunft nicht. “Ich liebe diesen Druck der Ungewissheit!” Da sind Spieler wirklich unterschiedlich. Manche können schon im November nicht mehr ruhig schlafen, wenn sie ab nächsten August noch keinen Vertrag haben, andere sehen das so locker wie Du. Von den Ersteren bin ich das genaue Gegenteil. Manche Jungs benötigen diese Sicherheit und wollen den Druck nicht, sich in jedem Spiel für einen neuen Vertrag empfehlen zu müssen. Das hemmt sie. Ich aber liebe diesen Druck der Ungewissheit! Dass ich lange nicht weiß, wie es weitergeht. Dass mein nächster Vertrag nur an mir liegt und an niemand anderem. So etwas spornt mich an. In den länger laufenden Gesprächen mit Niki und der DEG hatte ich den Eindruck, dass der Club und die Verantwortlichen mich unbedingt haben wollten. Sie sind trotz meines Zögerns hartnäckig geblieben. Bei Gesprächen mit anderen Clubs war das nicht immer so. Zudem haben mir die Pläne und Visionen der DEG gefallen haben. Dazu kommt, dass Düsseldorf einer der großen Eishockey-Standorte in Deutschland ist. Das alles zusammen genommen hat für mich letztendlich den Ausschlag für Düsseldorf gegeben. Ich habe es nicht bereut. Es macht Spaß, hier zu spielen! Wir hatten bei der DEG ja schon einige Norweger. Tore Vikingstad, Trond Magnussen – kommen beide übrigens demnächst bei DEG-Heimspielen vorbei! – Tommy Jakobsen, Kenny Olimb, Andreas Martinsen, Johannes Johannesen... Die kenn ich natürlich alle. Mit Andreas Martinsen bin ich befreundet, er war lange Zeit mein Zimmergenosse bei der Nationalmannschaft. Jetzt ist das übrigens Johannes, der gerade in Schweden spielt. Mit einigen von ihnen habe ich vor meinem Wechsel nach Düsseldorf über die Stadt und den Club gesprochen, übrigens auch mit Kenny Olimb. Alle hatten viel Gutes zu erzählen. Das hat mich gefreut und auch noch einmal bestärkt. Hast Du mittlerweile einen Lieblingsort in Düsseldorf? Ich mag den ganzen Bereich um Oberkassel. Den Belsenplatz und dieses Areal. Da in der Gegend wohne ich auch. Das ist die falsche, die linke, die Kölner Rheinseite. Das ist Dir schon klar, oder? Das wusste ich nicht, ich mag es trotzdem. Vor vielen Spielen gehe ich oft ins Cafe Muggel auf der Dominikaner Straße. Gibt es da ein spezielles Gewinner-Dinner? Das nicht, aber ein gutes “englisches Frühstück”. So mit Eiern, Speck und Bohnen. Das ist so eine kleine Tradition von mir. Noch einmal zurück zu Deinem Transfer. Manche Beobachter haben sich damals gewundert, dass München Dich gehen lässt bzw. Mathias Niederberger verpflichtet hat. Ich glaube, dieser von Euch angesprochene Wechsel ist sehr früh in der Saison beschlossen worden. Das ist mittlerweile üblich im Eishockey. Ich mag dieses System aber nicht so sehr. Bei sehr frühen Verträgen liegt der Druck auf dem Spieler, sehr früh in der Saison sehr gut sein zu müssen. Die ersten 15 Spiele sind dann zu wichtig. Es gibt aber Typen, die Spätstarter sind und erst später oder sogar erst in den Playoffs ihre wahre Stärke zeigen. Dann sind aber bei vielen Clubs schon viele Plätze belegt. Andere Spieler unterschreiben früh Verträge, sind dann aber nicht mehr so konzentriert, weil sie eben abgesichert sind. Das ist aber nicht nur in Deutschland so, in Finnland oder Schweden ist es ähnlich. Was wäre die Alternative? Vielleicht sollte es ein bestimmtes Datum geben, ab wann Vereine und Spieler Gespräche führen und Verträge machen dürfen. Vielleicht der 1. Februar oder der 1. März. Wobei ich unHenrik geht jedes Jahr mit seinem Vater Thor wandern. HENRIK HAUKELAND

14 terscheide, ob man einen bestehenden Vertrag verlängert oder einen neuen Spieler holt. Bei Verlängerungen kann das lockerer gehandhabt werden. Dennoch denke ich, dass es für die Leistungen besser ist, wenn nicht so viele Wechsel so früh feststehen. Bei mir ist das jedenfalls so. “Ich bin da kein schneller Denker” Du nimmst mit anderen Spielern am Deutschkurs teil, den bei der DEG immer der engagierte Heinz-Rudi Spiegel (Grüße!) durchführt. Wie läufts? Gut. Wenn es zeitlich geht, treffen wir uns einmal pro Woche. Wir machen da in erster Linie Alltags-Dialoge und diese Dinge. Außer mir sind noch Stephen MacAulay und Alec McCrea dabei. Wer ist dabei fleißig, wer ist faul? Niemand ist faul! Alle, die dabei sind, arbeiten hart. Wenn wir extra zu einem Kurs gehen, wollen wir auch etwas lernen, das ist doch klar. Was ist Dein liebstes deutschesWort? Hm, manche davon sollte ich hier nicht nennen. Das ist eher Trash Talk. Also nehme ich das coole deutsche Wort “schnell”. Das hat für Norweger einen schönen Klang. Bist Du ein Trash Talker? Eher nicht. Das würde mich nur ablenken. Ich würde auch immer zu lange brauchen, um etwas Passendes zu sagen. Wenn mir was eingefallen ist, ist die Situation oft schon vorbei und der Gegenspieler schon weg. Ich bin da kein schneller Denker. Manchmal ist das schade. Verrückt. Was ist für Dich typisch deutsch? Da muss ich überlegen. Es gibt für uns Norweger diesen positiv gemeinten Slogan “Made in Germany”. Das bedeutet, dass Dinge, die in Deutschland gebaut werden, besonders lange halten. Für die Dinge, die aus China kommen, gilt das beispielsweise nicht. Dieses Qualitätsmerkmal ist für mich und viele meiner Landsleute typisch deutsch. Lustig. Und wir dachten, diese Zeiten wären lange vorbei. Was hast Du im Sommer vor DeinemWechsel nach Düsseldorf gemacht? Ich war unter anderem zuhause in Norwegen bei meinen Eltern und bei Freunden. Ich gehe jedes Jahr beispielsweise eine Woche mit meinem Vater in unseren Bergen wandern. Das haben wir auch diesmal gemacht. Erfüllst Du das Klischee, dass alle Norweger an irgendeinem malerischen Fjord eine malerische Blockhütte besitzen, natürlich rot? In der Tat haben wir eine Hütte, aber die liegt nicht direkt an einem Fjord. Das ist aus Umwelt und Naturschutz-Gründen nicht mehr erlaubt. Wir haben aber eine Skihütte weiter oben, die auch Ausgangspunkt für Wanderungen im Sommer ist. Die Gegend dort ist wirklich schön. Kommen wir zurück zum Sport. Du strahlst auf dem Eis auch in hektischen Momenten eine unheimliche Ruhe aus. Was ist Dein Geheimnis? Das versuche ich seit vielen Jahren so zu machen. Als Jugendlicher war ich noch oft sehr emotional. Dann hat ein Trainer zu mir gesagt “Stell Dir das Torwartspiel wie eine Autofahrt vor. Wenn da der Fahrer hektisch und nervös ist, werden es die Mitfahrer auch, weil sie nicht wissen, was passiert und warum das so ist." Im Eishockey ist es ähnlich. Wenn das Spiel eng und die Halle laut ist, gucken die Spieler auch zu ihrem Torwart und schauen, wie er agiert. Wenn der Torwart cool ist, hilft das auch den Spielern. Natürlich bin auch ich manchmal sauer oder glücklich oder frustriert, aber ich zeige es nicht. Das beruhigt das Team, davon bin ich überzeugt. “Stell Dir Torwartspiel wie eine Autofahrt vor” Uns Schreiberlinge und die Zuschauer übrigens auch. Was könnte Dich auf dem Eis überhaupt noch erschrecken? Ich glaube, gar nichts mehr. Ich habe so viele Spiele gemacht, auch entscheidende Relegationsspiele, Olympia, Weltmeisterschaften, dass mich so schnell nichts mehr aus der Ruhe bringt. Negative Momente mit negativen Gedanken können auch wichtig sein, aber mir passiert das wirklich nicht mehr oft. Ich komme mit der ruhigen Art am besten zurecht. Es gibt da dieses außergewöhnliche Foto. Im Vordergrund sieht man Daniel Fischbuch, der gerade vor ausverkaufter Halle das 2:1 gegen Köln gemacht hat. Im Hintergrund sieht man die Kurve ausrasten. Und dazwischen stehst Du, seelenruhig, als ob nichts wäre. Woran hast Du in diesemMoment gedacht? Dass ich den nächsten Puck halten will. Sonst nichts? Natürlich habe ich mich in diesem Moment auch sehr gefreut. Aber ich versuche, in Spielen nicht zu viele emotionale Ups und Downs zu haben. Lieber konzentriere ich mich auf die nächste Situation. Während eines Spiels feiere ich eh nie allzu viel. Auch das bringt Dich nur aus der Konzentration. Ein letztes Mal dieses Thema: Was denkst Du über die letzten Minuten des Köln-Spiels? Dass das nicht häufig passiert, aber es kann eben vorkommen. Ich lag in meiner Karriere schon einige Male aussichtslos 0:4 hinten und habe noch 5:4 gewonnen. Ich hatte auch Spiele, wo mein Team 5:1 geführt und noch 5:6 verloren hat. Das ist doch genau das, wofür wir diesen Sport lieben. Ein Tor fällt oft in den letzten Sekunden, zwei sind natürlich selten. Aber im Eishockey ist das eben möglich. Toller Sport. Auch wenn es für uns bitter war. Ok, abgehakt. Was ist ganz allgemein Deine Lieblingsparade? Ein cool pariertes 2 auf 0, ein gehaltener Schlagschuss oder was für eine Art Save ist es? Meine Antwort mag Euch überraschen und vielleicht auch langweilig sein. Aber meine Lieblings-Parade ist die, die völlig unspektakulär wirkt. Die leicht aussieht. Wenn der Zuschauer denkt “Och, direkt auf den Mann geschossen, den halte ich auch”. Wobei ich in meinem Herzen aber weiß, dass es ein schwieriger Save war. Und was ich vorher dafür leisten musste, um genau in dieser Position zu sein. Der Save mag leicht aussehen, der Weg dahin ist aber das Schwierige. Man ist weit draußen, rechts, links und dann doch in der richtigen, der “langweiligen” Position. Der Stürmer schießt Dir dann auf die Brust. Sieht Unseren Goalie kann wenig bis nichts erschrecken. HENRIK HAUKELAND

16 unspektakulär aus, ist es aber eigentlich nicht. Dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. In die Top Ten kommt man aber damit nicht so oft. Das nicht. Aber ich gehe sogar so weit zu sagen, dass wenn ich mit einer spektakulären Parade in den Magenta Top Ten bin, ich vorher etwas falsch gemacht haben muss. Einem “desperate Save” geht eigentlich oft ein Stellungsfehler voraus. Wenn Du Deinen Job richtig machst, tauchst Du in den Hitparaden nicht so oft auf. Coole Aussage. Hast Du besondere Angewohnheiten oder Rituale? Nicht besonders ausgeprägt. Bei Heimspielen habe ich immer denselben Ablauf. Ich bin beim Morning Skate, dann gutes Essen, dann Mittagschlaf, dann ein kleiner Snack mit Kaffee, dann die Fahrt zum Stadion, ein bisschen Fußball, Stretching, Reaktionstraining, WarmUp auf dem Eis und so weiter. Das ist alles eingespielt. Es gibt Fotos von Dir aus zurückliegenden Jahren, wo Du bei großen Siegen spektakulär Deinen Schläger auf der Nase jonglierst. Wann sehen wir das bei uns im PSD BANK DOME? So etwas macht man ja nur in besonderen Momenten und nach großen Siegen vor vollem Haus. Neulich gegen Köln wäre vielleicht so ein Moment gewesen. Naja. “Wir Norweger sind stolz auf unsere Milch!” Kommen wir zum Schluss zu den wichtigen Dingen. Bist Du in Norwegen schonmal einem betrunkenen Elch begegnet? Nein, bisher noch nicht. Leider. Warum? Das scheint bei Euch aber weit verbreitet zu sein. Haben wir im Internet gelesen. Die riesigen Waldbewohner fressen Beeren und Äpfel, die nach den ersten Schneefällen schnell gären und dadurch Alkohol enthalten. Die großen Tiere ziehen sich auf diese Weise einen passablen Rausch zu. Das klingt lustig, habe ich aber noch nie gehört. Ich werde bei meinem nächsten Heimaturlaub darauf achten. Ganz sicher. Gerne. Das nächste: Im Jahr 2006 wurde in Norwegen tatsächlich ein Gesetz verabschiedet, das eine Matratzenpflicht in norwegiEishockey und Handball, Henrik und Hanna. Vorne Fischbuch, freudig. Hinten Fans, ekstatisch. Dazwischen Henrik, konzentriert. HENRIK HAUKELAND

schen Kuhställen vorschreibt. Warum denn das, ist das unanständig? Das stimmt! Auch wenn es meistens keine Matratzen sind, sondern eher so Stroh-Lager. Man sagt, dass gemütlich liegende Kühe bessere Milch geben. Und in der Menge etwa zehn Prozent mehr. Wir Norweger sind sehr stolz auf unsere Milch! Das ist ein schöner Satz. Das wäre auch eine schöne Überschrift. Wir haben gelesen, dass sich durch die mehr produzierte Milch die Investition in die Matratze schon nach einem Jahr amortisiert hat. Das mag sein. Aber generell bin ich für StrohMatratzen in Ställen der falsche Ansprechpartner. Ich komme aus einer kleinen Stadt und bin nicht so der Farmer-Typ. Wir auch nicht. Dafür haben wir ja Iserlohn. Henrik, vielen Dank für das Gespräch! Henrik: „Wie gesagt, ich wohne in Oberkassel, einige Minuten vom Café Muggel entfernt. Nachdem ich dorthin spaziert bin und gut gefrühstückt habe, springe ich ein paar Meter weiter in die U75 und fahre bis zum Hauptbahnhof. Das geht wirklich schnell. Dort warte ich einen Moment und steige in die 708 um. Das ist keine U-Bahn, aber ich kann bei der „überirdischen“ Fahrt viele Eindrücke von Düsseldorf und seinen Bewohnern sammeln. Nach ein paar Stationen bin ich dann schon an der Gruner Straße und damit auch am Eisstadion Brehmstraße, wo wir samstags oft trainieren.“. Dinge, die Ihr nicht intensiv genug über die Rheinbahn gewusst habt: Die Partybahn Nach einer Heimniederlage gegen Augsburg nicht zu empfehlen – oder eben gerade doch. Die Partybahn! Von der Hochzeit über Geburtstage bis hin zu Betriebsfeiern – für alle Anlässe gibt es eine ganz besondere Location: die Oldiebahnen und -busse der Rheinbahn. Schon ab 480 Euro könnt Ihr sie individuell mieten. Für eine kleine Gruppe von 15 Personen oder für eine ganze Gesellschaft mit 100 Gästen– es gibt immer die passende Bahn oder den besten Bus. Infos: 0211.582-1850 (Mo. – Fr., 9 – 12 Uhr) oder per Mail partybahn@rheinbahn.de. Viel Spaß! HENRIK HAUKELAND

18 +++ Vom Schlossturm zum Pulverturm +++ Leider mussten wir unseren geplanten Sonderzug nach Straubing am 22.01.2023 absagen. Das finanzielle Risiko war leider zu hoch. Im schlimmsten Fall wären wir auf ca. 45.000 EUR sitzen geblieben, die der Vorstand im Zweifel privat hätte übernehmen müssen. Dass nun die Quarantäne-Regeln in Bayern drastisch gelockert wurden, hilft uns jetzt leider auch nicht mehr weiter. Abgesehen davon war das größte Risiko eine Spielabsage aufgrund zu vieler Corona-Fälle in einer der beiden Mannschaften. Dieses Restrisiko besteht weiterhin. Damit Ihr aber nicht ganz leer ausgeht in Sachen Straubing, haben wir uns darauf konzentriert, alternativ Busse einzusetzen. Diese sind einfacher zu handeln und im schlimmsten Fall auch kostengünstiger zu stornieren. Alle weiteren Infos zu dieser Tour findet Ihr wie immer auf unserer Homepage. +++ Neubesetzungen im Vorstand & Ehrenmitglieder +++ Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnten wir unseren langjährigen Kassierer Andreas Kaiser durch einen neuen Kassierer ersetzen. Wolfgang Lück, bisher zweiter Vorsitzender übernahm die Geschäfte des Kassierers. Damit können wir Andreas Kaiser verabschieden. Andreas hat trotz seiner schweren Erkrankung weiterhin den Posten bekleidet und uns damit so gut es ging unterstützt. Dafür danken wir Ihm auf ganz besondere Weise und haben ihn zum Ehrenmitglied ernannt. Den Posten des zweiten Vorsitzenden übernimmt bis zur Mitgliederversammlung am 08.02.2023 kommissarisch Jens Hansen. Zwei weiteren Vertretern ihres 1. DEG Fan-Club 1975 e.V. wurde die Ehre der Ehrenmitgliedschaft zu teil. Marita und Jürgen Wunder wurden ebenfalls zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ohne den Einsatz der Beiden in den letzten Jahrzehnten würde es das FANPROJEKT wie wir es heute kennen wohl nicht geben. +++ Unsere Erreichbarkeit +++ Auch außerhalb der Spiele möchten wir unsere Erreichbarkeit für Euch verbessern, bzw. transparenter darstellen. Natürlich könnt Ihr Euch weiterhin per Mail oder Kontaktformular über die Homepage an uns wenden. Auch ouldschool per Brief oder Postkarte erreichen uns Eure Anliegen, Fragen und Wünsche. Darüber hinaus findet auch unsere Telefonnummer Euer Interesse der Kontaktaufnahme. Genau dort wollen wir ansetzen. Es ist sowohl für Euch frustrierend, wenn Ihr am anderen Ende der Leitung nur selten jemanden erreicht, als auch für uns, wenn wir im Arbeitsalltag permanent ans "private" FANPROJEKT-Telefon gehen müssen. Nachfolgend stellen wir Euch unsere Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. E-MAIL-KONTAKT vorstand@fanprojektduesseldorf.de POSTANSCHRIFT Eishockey FANPROJEKT Düsseldorf Postfach 190118 / 40111 Düsseldorf TELEFON +49 211 924 166 80 Di + Do17:30 Uhr - 20:00 Uhr Fr 15:30 Uhr - 20:00 Uhr Wir wünschen allen Eishockeyfans einen Guten Rutsch ins neue Jahr und vor allen Dingen Gesundheit und Frieden für 2023! EUER +++ Auswärts-Tickets 2022/23 +++ Für das Derby am 02.01.2023 in der Domstadt haben wir für Euch noch einmal einen Rabatt bei den Haien verhandelt. Nachdem die Tickets für das erste Spiel noch 20 EUR kosteten, können wir Euch die Karten für das zweite Derby für 18 EUR anbieten. Wie erhaltet Ihr den Rabatt auf Auswärts-Tickets? Ihr müsst Euch zunächst auf unserer Homepage registrieren und Eure Daten hinterlegen. Dadurch können wir Gäste-Tickets möglichst auch nur DEG-Fans anbieten. Nach der Anmeldung findet Ihr im Online-Shop auch die jeweils aktuell angebotenen Auswärts-Tickets. Alternativ könnt Ihr die Tickets natürlich auch bei den Heimspielen am FANPROJEKT-Stand in der Westkurve hinter Block 009 bestellen. Liebe DEG-Fans, die Saison 2022/23 steht für uns alle ganz im Zeichen des Umbruchs. Die Stehplatz-Gerade ist weggefallen, dafür steht nun eine Fanwand imWesten hinter dem Gast-Tor. Das ist für viele noch immer ungewohnt und unbehaglich. Es gibt aber auch durchaus positive Stimmen, die überrascht sind, wie gut das Miteinander in der neuen Kurve bereits funktioniert. Die Akzeptanz in der DEG-Familie schein alles in allem doch größer zu sein, als befürchtet. Die ersten sichtbaren Veränderungen konnten wir zum Saisonbeginn schon erkennen. Neben der farblichen Gestaltung der Wand zwischen Unter- und Mittelrang finden wir am Eingang zum Umlauf hinter der Kurve einen freundlichenWillkommensgruß und einWunderkerzenbild. ImUmlauf selbst findet Ihr Stehtische mit DEG-Logos in Bierdeckel-Format.Weitere gestalterische Elemente werden in den nächsten Monaten folgen. Lasst Euch überraschen, was sich die Arbeitsgruppe noch so alles ausgedacht hat. FANPROJEKT

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geschichten Düsseldorf Nähe trifft Freiheit Begleite unseren Nachtwächter durch die Altstadt und auch in Kaiserswerth www.duesseldorf-tourismus.de Ihr Veranstalter Düsseldorf Tourismus GmbH Benrather Straße 9, 40213 Düsseldorf

21 Hätte es bei der DEG im vergangenen Jahr ein (Un)Wort des Jahres gegeben, wäre es wohl „Westkurve“ geworden. Kaum ein Thema wurde so emotional diskutiert, wie die neue Fanwand. Manche freuten sich auf den Umbau, andere schauten mit einer gewissen Portion Skepsis auf die neue Anordnung imPSD BANK DOME. Damit sich alle Rot-Gelben direkt heimisch in der neuen Konstellation fühlen konnten, entschied die DEG im Vorfeld gemeinsam mit den DEG Fanbeauftragten und der Stadttochter D.LIVE, dass die Kurve auch besondere optische Akzente bekommen sollte. Das bringt uns zum Malerbetrieb Gasthuber, der in einer Art Nacht- und Nebelaktion der Fanwand kurz vor dem ersten Spieltag noch Farbe verliehen hat. Dafür haben wir uns mit Inhaber und Malermeister Gasthuber getroffen. Er erzählt von seiner Liebe zu den Rot-Gelben, dem spontanen Auftrag der DEG und den Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Herr Gasthuber, wie kam es dazu, dass Sie die neue Kurve optisch in Szene setzen durften? Gasthuber: Ich bin seit vielen Jahren mit meinem Unternehmen Basis Partner bei der DEG. Deshalb kam der Club recht schnell auf mich zu, als klar war, dass an der Kurve etwas gemacht werden sollte. Für mich war das als langjähriger Fan eine Ehrensache. Wie ging es dann weiter? Das Design stand bereits fest und wurde von DEG-Partner crossactive beigesteuert. Wir hätten also direkt loslegen können. Leider gab es bei der Vermessung und Lieferung aber ein paar Komplikationen, weshalb zunächst ein paar Termine vor Ort nötig waren, bis wir dann wirklich loslegen konnten. Da hatten wir am Ende einen straffen Zeitplan. Es war spannend, aber wir haben es geschafft! Wir haben schon gehört, es ist recht knapp geworden. Das kann man wohl sagen. Vorlagen anbringen, anstreichen natürlich und dann die längere Trocknungszeit in einer Eishalle. Das muss man alles beachten. Wir sind tatsächlich erst einen Tag vor Saisonstart fertig geworden. Ohne eine Wochenendschicht hätte das nicht mehr geklappt, aber sowas gehört natürlich einfach dazu. Guter Punkt: Muss man in einem Eishockeystadion etwas Bestimmtes beachten? Ja, auf jeden Fall. Wir haben einen extra Schutzanstrich angebracht. Wir wollen ja nicht, dass das Werk bei der ersten Berührung “verunreinigt” wird. Das geht ja schnell: Die Fans lehnen sich mal dagegen, verschütten vielleicht sogar etwas Bier drüber. Damussman vorsorgen. “WIR SIND ERST EINEN TAG VOR SAISONSTART FERTIG GEWORDEN” Die neue Heimat vieler DEG Fans: Die Westkurve im PSD BANK DOME. DIE NEUE FANKURVE Malerbetrieb Gasthuber Breite Straße 13 40670Meerbusch Tel. 02159-922 3002 (Meerbusch), 0211 / 66 878 48 (Düsseldorf) oder 02131/ 17 67 841 (Neuss)

22 Sind Sie mit Ihrem Werk zufrieden? Gab es Feedback von den Fans? Ja, da kann ich nicht meckern, es ist gut geworden. Auch das Feedback der Fans, was so bei mir angekommen ist, war durchweg positiv. Deshalb bin ich natürlich sehr zufrieden. “Veränderungen sind immer schwierig. Aber ich finde die Kurve sehr gut" Kommen wir mal zu Ihnen. Wie ist die Liebe zu den Rot-Gelben entstanden? Ich bin im Zooviertel in der Nähe der Brehmstraße aufgewachsen und da gehörte es natürlich einfach dazu, zur DEG zu gehen. So habe ich auch die großen 90er Jahre und die Meisterschaften miterlebt, stand immer direkt neben dem Trommler. Das war schon was. Tolle Erinnerungen! Wie kam es dann zur Idee, die DEG auch als Basis Partner zu unterstützen? Mein Sohn spielt Eishockey, auch eine Zeitlang bei der DEG. Deshalb bin ich dem Eishockey immer verbunden geblieben. Außerdem bin ich sehr zufrieden, was man für seinen Einsatz bei der DEG zurückbekommt. Hatten Sie schon die Chance, mal in der neuen Kurve zu stehen? Und wie finden Sie diese Lösung? Ja, ich war inzwischen schon ein paar Mal dort und habe es mir angeschaut. Es ist ja bekannt, dass es da viele Diskussionen im Vorfeld gab. Veränderungen sind immer schwierig. Aber man kann sagen, die Kurve ist gelungen. Ich bin aber auch ein Fan von Fanwänden wie beispielsweise der “gelbenWand” in Dortmund. Kommen wir noch kurz zum Sportlichen Wie schätzen sie dieMannschaft ein? Gut, aber gegen die vermeintlich leichten Gegner schießen wir uns gernemal selbst ins Knie. Alles in allem bin ich zufrieden. Die Partie gegen Köln war natürlich richtig böse. Aber ich finde, das Teamspielt oft schönes, attraktives Eishockey. Abschlussfrage:Was ist möglich dieses Jahr? Also ich hoffe ja, dass der Trend aus den vergangenen Jahren so langsam weitergeht. Vielleicht können wir dann in drei, vier Jahren mal wieder umdie Deutsche Meisterschaft mitspielen. Diese Saison wäre mit ein bisschen Glück das Halbfinale drin. Das ist doch mal ein Wort. Herr Gasthuber, vielen Dank für das Gespräch! DIE NEUE FANKURVE

Weihnachten steht kurz bevor - das ideale Geschenk für Ihr Kind? Eine exzellente internationale Kindergartenund Schulausbildung. Für eine glückliche und erfüllte Zukunft Ihres Kindes. +49 (0) 2131 40388 -0, -11, -15 ISR Kindergarten Düsseldor f Niederkasseler Kirchweg 36 40547 Düsseldor f +49 (0) 211 95074 -11, -13 ISR Kindergar ten Meerbusch I sseldyk 51 40667Meerbusch +49 (0) 2132 51598 -99 Kontakt@isr-kindergarten.de ISR International School on the Rhine Konrad-Adenauer-Ring 2 41464 Neuss Info@isr-kindergarten.de Info@isr-school.de Düsseldorf Neuss Meerbusch Region Die begeisterten DEG-Fans der ISR wünschen allen Zuschauer:innen eine besinnliche Weihnachtszeit! WE ENABLE GREAT MINDS AND STRONG CHARACTERS!

24 NAME: Hane VORNAME: Hendrik GRÖSSE /GEWICHT: 1,78m 74kg POSITION: Tor SPITZNAME: Hank GEBURTSORT: Düsseldorf GEBURTS-UHRZEIT: 06:03Uhr HANDY: APPLE ODER SAMSUNG? Apple MEER ODER BERGE? Meer ROT ODER GELB? Rot WILD CAMPEN ODER LUXUSHOTEL: Luxushotel COKE ODER PEPSI? Coke CNN ODER FOX? FOX KÖLN ODER KREFELD: Krefeld VOR WELCHEM TIER HAST DU AM MEISTEN ANGST? Ich hab keine Angst WANN HAST DU DAS LETZTE MAL GEWEINT? Keine Ahnung, ist eine Weile her BLITZ INTER VIEW HANE BLITZ

25 LieblingsFARBE: Rot LieblingsFILM:  Fast and Furious LieblingsSCHAUSPIELERIN: Scarlett Johansson LieblingsAPP: Instagram LieblingsMUSIK: HipHop LieblingsESSEN: Pizza LieblingsPIZZA: Salami LieblingsBIER: Pils LieblingsSTADT: Düsseldorf LieblingsSUPERHELD: Superman LieblingsHAUSTIER: Hund LieblingsNFL TEAM: Tampa Bay LieblingsNHL TEAM: Montreal Canadiens LieblinksFUSSBALLTEAM: FC Bayern LieblingsDEG-MITSPIELER: Blanki (nur weil er gerade neben mir steht) LieblingsDEL-HALLE:: PSD BANK DOME LieblinksBETTSEITE: Links LieblingsAUTO: Mercedes LieblingsFEIERTAG: Weihnachten HANE BLITZ

26 Seltsames Foto mit seltsamer Beschwerde-Botschaft. WIR SINT ZU BLÖD! Heute mal mit einem postalischen Kleinod: Wir wissen selbst, die Zeiten sind wild, die Stimmung ist mies und die Mannschaft schlecht drauf. Da muss man Kritik annehmen und abkönnen. Damit leben wir seit Jahren, mal mehr, mal weniger gerne. Aber wenn beschweren, dann bitte richtig! Neulich kam nämlich ein Brief mit einem handbeschriebenen Foto darin. Da hatte sich jemand Anonymes wirklich Mühe gegeben und erstaunlich viel Zeit genommen. Kein hingerotzter Hass-Kommentar bei Facebook, das hier war echte Handarbeit. Auf der Vorderseite des Bildes grinste ein Koala-Bär, warum auch immer. Immerhin grüßte der fluffige Flauschkopf freundlich "Hallo“. Auf der Rückseite stand eine Botschaft, diemanche Frage aufwarf. "Ihr seit zu blöd!!!“ Wer genau ist hier zu blöd? bzw. blöd!!!? Dass wir zudem gegen Köln nach Verlängerung verloren hatten und dort stand 3:4 i.V. (was bedeutet i.V.? "In Verwirrtheit“?) – geschenkt. Den Satz am Ende konnten wir nicht lesen, nach übereinstimmender Meinung und eingehender Buchstabenanalyse glaubten wir zu erkennen: "The O in 2 Minuten“, wieder versehen mit einem schwungvollen Ausrufezeichen. Doch was bedeutet das? Wir wollen noch so viel wissen vom Leben... 20190908_anzeige_02_deg_datr.pdf 1 10.09.19 09:49 PR-IRRSINN

3 1 7 4 10 6 9 8 5 2 1. 647 Jahre älter als die DEG. 2. Ohne sie, würde die Fortbewegung auf dem Eis wohl kaum möglich sein. 3. Es wurde verzweifelt über mehrere Monate ein passender Name gesucht. 4. Es gibt ihn gegen Kopf und Nacken. 5. Er trägt ab und an die Farben des BVB. 6. Schiemenz kann DAS besonders gut. 7. Er erzielte den ersten Unterzahltreffer für die DEG in dieser Saison. 8. Er spielt bereits seit 11 Jahren für die Düsseldorfer EG. 9. Der Ort an dem alles begann 10. Die Zeit der Wechselfehler (nur Spaß) FÜR RÄTSEL-LÖWEN! Wir halten zusammen. Seit 1911. Mit Leidenschaft für innovative Dienstleistungen und großem Verantwortungsbewusstsein sind wir für unsere Kunden da. Seit 111 Jahren. Wir sind über 52.000 Menschen aus 122 Nationen in acht Ländern und unterstützen Sie mit Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport Service und Integrated Services. Zusammen bleiben wir auf Wachstumskurs und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre. www.klueh.de DEG RÄTSEL

Willkommen in der Welt der Farben, Papiere und Druckveredelung. Wir achten darauf, dass sich Funktion, Haptik, Ästhetik und Wirtschaftlichkeit optimal ergänzen. Ihr Design und unsere drucktechnische Kompetenz führen zu perfekten Ergebnissen. Ob stanzen, prägen, laminieren, lackieren, einen Farbschnitt aufbringen, wir machen fast alles möglich. Wir drucken bis 70 x 100 cm im O set oder digital mit modernster Technik. Dicken Karton, Sonderfarben, Hybridprodukte. Mit Bemusterung vorab, mit Druckabnahme, mit dokumentierter Qualitätskontrolle. Auch über Nacht. Auch bis ans andere Ende der Welt. Unser Standort befindet sich 1 km vom Flughafen und der Messe Düsseldorf. Wer bei uns drucken lässt? Natürlich die Fortuna, die DEG und weitere große Sportvereine. Bekannte Werbeagenturen fühlen sich bei uns wegen der hohen Termintreue wohl. Industriekunden schätzen unsere Beratung und Qualität. Die Stadt und der ö entliche Dienst mag unsere Preise. Wir sind PSO- (ISO 12647) und FSC®-zertifiziert, drucken klimaneutral und alkoholreduziert (IPA) und erzeugen Strom per Fotovoltaik. Clasen GmbH Spielberger Weg 66 40474 Düsseldorf Fon 0211-447290-0 Fax 0211-447290-60 mail@druckerei-clasen.de www.druckerei-clasen.de wo drucken zuhause ist.

33 TEAM VIERBEINER Name: Marly Warum dieser Name: Weil wir ihn schön finden ;) Alter: Neun Jahre alt Rasse: Australien Shepherd Herkunft: Australien… Kann besonders gut: Hören Mag überhaupt nicht: Kalt duschen In der Familie seit: 2013 Kontakt zu Eltern/Geschwister n? Ja Warum ein Hund: Weil er keine Katze ist Liebste gemeinsame Aktivität? Ball spielen Position in einem Eishockey-Te am wäre: Geschäftsführer PHILIP GOGULLA Name: Nalya Warum dieser Name: Meine Mutter hat den Namen mal vorgeschlagen und der ist dann hängengeblieben Alter: 1,5 Jahre Rasse: Deutscher Schäferhund Herkunft: Ungarn Kann besonders gut: Auf die Nerven gehen, Fangen Mag überhaupt nicht: Auf ihr Essen warten. Wenn wi r nicht direkt aufstehen, wenn sie wach ist, Wenn ich singe. In der Familie seit: Über einem Jahr Kontakt zu Eltern/Geschwister n? Nein Warum ein Hund: Ich wollte schon von klein auf einen Hund haben und dann hat alles gepasst mit der Unte rstützung meiner Freundin un d meiner Eltern Liebste gemeinsame Aktivität? Im Freilauf spazieren gehen und trainieren Position in einem Eishockey-Te am wäre: Bissigi Verteidigerin HENDRIK HANE Name: Griffin Warum dieser Name: Kein bestimmter Grund, er hat uns einfach gut gefallen Alter: Anderthalb Jahre Rasse: Hauskatze? ;) Herkunft: Bauernhof Nähe Düsseldorf Kann besonders gut: Auto fahren (kein Witz) und auf der Heizung sitzen Mag überhaupt nicht: Alleine sein In der Familie seit: Juli 2021 Kontakt zu Eltern/Geschwistern? Nein Warum ein Kater: Ein Hund hat zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht gepasst und ich mag Katzen Liebste gemeinsame Aktivität? Aus dem Fenster gucken und kurz kus cheln, wenn ich vom Training komme. Sonst ist kuscheln eh er nicht so sein Ding Position in einem Eishockey-Team wär e: Torwart, weil er seine Spielzeugmäus e immer in der Luft fängt CEDRIC SCHIEMENZ Ihr kennt mittlerweile die Ohren und Bärte unserer Spieler und lernt sie im Fragengewitter lustig oder im großen Interview auch manchmal ernst kennen. Aber wie verbringen die Jungs ihre Freizeit? Blöde Frage, mit ihren Hunden! Die Idee hinter dem Artikel war einfach: Wir wollten Euch die Hunde des Teams vorstellen. Das haben auch alle Beteiligten verstanden, bis auf Cedric Schiemenz. Er hat uns seine Katze geschickt. Da sie aber (wirklich wahr!) die einzige im ganzen Team ist, machen wir für Griffin gerne eine Ausnahme. Die Hundemenschen da draußen können also aufatmen: Die DEG kennt den Unterschied zwischen diesen Tierarten durchaus. Wau!

34 TEAM VIERBEINER Name: Rosa Warum dieser Name: Haben die Kinder ausgesucht und hat irgendwie gepasst Alter: 20 Monate Rasse: Springer Spaniel Herkunft: Ungarn Kann besonders gut: Uns um den Finger wickeln Mag überhaupt nicht: Ohren saubermachen Kontakt zu Eltern/Geschwistern? Nein Warum ein Hund: Weil wir Hunde lieben und meine Frau und ich als Kinder schon Hunde hatten Liebste gemeinsame Aktivität? Spielen, kuscheln und im Wald spazieren gehen Position in einem Eishockey-Team wäre: Talentierter Stürmer DANIEL KREUTZER Name: Toni Warum dieser Name: Er passt einfach zu ihm. Er ist ein Toni Alter: Fünf Monate Rasse: Zwergrauhaardackel Herkunft: Sachsen-Anhalt Kann besonders gut: Schlafen und Löcher buddeln Mag überhaupt nicht: Duschen und Regen In der Familie seit: August 2022 Kontakt zu Eltern/Geschwistern? Nein Warum ein Hund: Warum nicht? Liebste gemeinsame Aktivität? Spazieren gehen an schönen Orten Position in einem Eishockey-Team wäre: Flinker Stürmer ALEXANDER EHL Name: Heinrich Warum dieser Name: Es sollte etwas Ausgefallenes sein und Heinrich passt einfach perfekt zu ihm Alter: Zwei Jahre Rasse: Mischling Herkunft: Ungarn Kann besonders gut: Im Dome nach Luna (von Betreuer Max) suchen Mag überhaupt nicht: Seine Leine In der Familie seit: Seit neun Monaten Er übernachtet regelmäßig bei meinen Eltern, wenn wir auf Auswärtstour sind Warum ein Hund: Weil sie den Alltag einfach unheimlich bereichern Liebste gemeinsame Aktivität? Der morgendliche Spaziergang ohne viel Drumherum Position in einem Eishockey-Team wäre: Sport Psychologe MATHIAS ECKL

35 TEAM VIERBEINER Name: Greta Warum dieser Name: Übersensible Großseele, deshalb passender Name. Außerdem heißt so die Freund in von Lars, dem kleinen Eisbäre n Alter: Vier Jahre Rasse: Mischling aus Saluki (ägyptischer Windhund) und Golden Retriever Herkunft: Griechenland Kann besonders gut: Süß gucken, nervigen Hundeju ngs die kalte Schulter zeigen, Katzen a ngiften Mag überhaupt nicht: Menschen ohne Hunde In der Familie seit: April 2019 Warum ein Hund: Beste Entscheidung überhaupt. Mit Kopfsprung in ein Hundeherz! Liebste gemeinsame Aktivität? Strandspaziergänge in Holland inkl. Kampf gegen die Wellen Position in einem Eishockey-Te am wäre: Neurotische Sprinttrainerin FRIEDER FELDMANN Name: Luna Alter: Zehn Monate Rasse: Mischling Herkunft: Griechenland Kann besonders gut: Springen und hüpfen wie eine Bergziege. Vor die Gästekabine pinkeln (noch nicht ganz stubenrein) Mag überhaupt nicht: Fahrende Autos In der Familie seit: Juni 2022 Kontakt zu Eltern/Geschwistern? Nein Warum ein Hund: Kein Hund ist keine Option! Liebste gemeinsame Aktivität? Kuscheln Position in einem Eishockey-Team wäre: Zeitnahme (zu allem neutral) MAX WUNDER Name: Murphy Alter: Sechs Jahre Rasse: Schäferhund-Mischling Herkunft: Spanien Kann besonders gut: Alex Barta in Angst und Schrecken versetzen. Zerstöre n Kuscheln als wenn er ein Baby wäre Mag überhaupt nicht: Hohe Töne und piepsende Rau chmelder In der Familie seit: März 2017 Kontakt zu Eltern/Geschwister n? Dicke Schwester in der Familie Warum ein Hund: Kein Hund ist keine Option! Liebste gemeinsame Aktivität? Spiele und Bälle zerstören Position in einem Eishockey-Te am wäre: Blutrünstiger Center MAX WUNDER

„Welche Reihe spielt gegen welche des Gegners und warum? Das sind Aspekte, die für mich sehr interessant sind.“ 36 Wir blicken im DEG-Magazin ja gerne über den Scheibenrand hinaus und führen “fachfremde” Gespräche. In dieser Reihe drängte sich folgender Gesprächspartner förmlich auf, denn Daniel Thioune ist sowohl Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf als auch seit vielen Jahren Beobachter und Sympathisant der Rot-Gelben. Wir trafen den 48-Jährigen zu einem lockeren, sportartübergreifenden Austausch in der Merkur Spiel Arena. Herr Thioune, inwieweit verfolgen Sie als Cheftrainer der Fortuna auch die Spiele der Düsseldorfer EG? Daniel Thioune: Ich habe schon viele Spiele der DEG gesehen, auch einige im PSD BANK DOME. Zuletzt war ich beim Heimsieg gegen Iserlohn dabei. Es ist aber auch so, dass wir mit der Fortuna viel unterwegs sind und zudem viele Spiele beider Clubs übereinander liegen. Das macht die Besuche schwieriger. Aber wenn es passt, bin ich gerne dabei. Beim DEG-Drama gegen Köln war ich mit der Fortuna in Kiel und konnte das Derby nur im Ticker verfolgen. Natürlich war auch ich überrascht, wie so ein Spiel in der letzten Minute noch kippen kann. Das war schon heftig. Später habe ich noch mit Axel Bellinghausen länger darüber gesprochen, der ja auch ein großer DEG-Freund ist. Hatten Sie schon früher Kontakt zum Eishockey? Grundsätzlich bin ich ja ein Kind der 90er und kenne daher diesen Sport ganz gut. Ich war schon zu dieser Zeit – der Begriff “Fan” wäre vielleicht übertrieben - aber zumindest ein großer Sympathisant der DEG. Die Jungs, die damals gespielt haben, sind mir noch heute sehr geläufig, beispielsweise Spieler wie Peter John Lee, Benoit Doucet mit der Rückennummer 16 oder ein Chris Valentine mit der 10. Diese Namen sind mir noch sehr präsent. Ich mochte damals besonders die Zeit mit den acht Mannschaften in der Eishockey-Bundesliga. Später, nach Einführung der DEL, wusste ich bei den vielen Tiernamen manchmal nicht mehr, welche Stadt sich hinter Pinguinen oder Ice Tigers versteckt. In dieser Zeit hat man mich als Fan ein bisschen verloren. An Ihren Spieler-Stationen Ahlen, Osnabrück und Hamburg (zu jener Zeit) spielte Eishockey keine große Rolle. Waren Sie dennoch auch mal live in Stadien dabei? Als ich in Lübeck gespielt habe, war ich mal bei den Hamburg Freezers, weil ich einfach mal etwas anderes sehen wollte. Ich war auch bei Spielen der Nationalmannschaft, beispielsweise habe ich mal Daniel Kreutzer bei der Eishockey-WM in Hannover live gesehen. In der Region um Osnabrück, da wo ich herkomme, gab es nicht viel Eishockey. Aber immerhin eine Halle, in der leider nicht gespielt wurde und wird. Aber die Affinität zum Eishockey war schon früh da. Iserlohn ist aber doch in dieser Großregion, so ganz grob wenigstens. So ganz nah ist Iserlohn dann auch nicht. Zu der Zeit, als es bei mir anfing, spielte dieser Club für mich keine Rolle. Da kann ich mich aus dem Fernsehen eher an Teams wie Landshut, Kaufbeuren, Schwenningen und Hedos München erinnern – oder eben die DEG. Iserlohn war für mich irgendwie nicht existent. Für uns ja quasi auch nicht. Haben Sie generell noch Interesse an anderen Sportarten außer Fußball oder bleibt dafür keine Zeit? “ICH BIN EBEN EIN KIND DER 90ER!” DANIEL THIOUNE F95 / Matthäus

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